Neues Problem Mühlenstraße Pritzerbe
Mittwoch, den 06. Mai 2009 um 10:20 Uhr

Problem Mühlenstraße Pritzerbe

Autor:  Jürgen Patzlaff
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Als Lesermeinung zum Artikel der MAZ vom 4.Mai 2009 Seite 19  "Mühlenstraße macht ratlos", nachzulesen im MAZ Archiv, mein folgender Beitrag:

Es kam wie es kommen musste

Zu der Zeit, als die Sanierungssatzung mit den Grenzen des Sanierungsgebietes Pritzerbe verabschiedet wurde, hatten wir vermutlich

keine Volksvertretung. Die angebliche Entscheidung des Ministeriums zur Verkleinerung des Sanierungsgebietes wurde somit kritiklos hingenommen. Meine späteren Einwände und Hinweise wurden nicht zur Kenntnis genommen bzw. nicht verstanden. Mehrmals musste ich vorsprechen, damit die Stadtführung überhaupt begriff, dass nicht nur die Mühlenstraße an sich, sondern auch Grundstücke an der Mühlenstr., der Hauptstr., der Dammstr. und der Gartenstr. geteilt wurden.

Anfragen zum Berechnungmodel für diese Flächen bieben bisher unbeantwortet. Es gibt die Aussage, dass das ursprünglich geplante Sanierungsgebiet zu groß war und daher vom Ministerium auf das jetzt bekannte Gebiet begrenzt wurde. Ich unterbreitete schon vor mehreren Jahren den Vorschlag, man könnte einen Gebietsaustausch beantragen, ohne die Größe des Sanierungsgebietes wesentlich zu verändern.

Im Sanierungsgebiet liegen folgende Flächen nicht am öffentlichen Verkehrsraum und sind daher vom Straßenbau nicht betroffen:

Dammstr. ca. 7.000m²

Gartenstr. ca. 2.000m²

Hauptstr. ca. 500m²

Kirchstr. ca. 2.000m²

Marktstr. ca. 4.000m²

und an der B 102 ca. 11.000m²

= rund 26.500m².

Durch Grundstücksteilungen, wie an anderen Straßen auch, kämen alle Anlieger der Mühlenstr. in das Sanierungsgebiet und nicht nur das erste Drittel mit rund 11.000m² Fläche.

In der Mühlenstr. liegen von Nr. 1 - 8 und von Nr. 24a - 28c rund 46.000m² Fläche außerhalb des Sanierungsgebietes. Dazu kommen noch rund 4.000m², die durch die Grundstücksteilung auch außerhalb des Sanierungsgbietes liegen. Von den 46.000m² sind nur rund 12.000m² in Privatbesitz, die anderen Flächen sind Stadteigentum.

Wenn man den vom Bauträger bestimmten Preis von 400.000,- € durch die Fläche von 50.000m² teilt, kommt als Summe 8,-€/m² heraus. Da die Mühlenstr. mindestens als Haupterschließungsstraße einzustufen ist, muß die Stadt, wie in anderen Amtsgemeinden auch, 60 % der Kosten übernehmen, nach meinen Berechnungen ca. 4,80 €/m².

Somit verbliebe für die Anlieger einen Kostenbeitrag von etwa 3,20 €/m². Damit würde die Stadt aufgrund ihres Grundbesitzes sowieso etwa 90 % der Baukosten tragen und die privaten Anlieger nur etwa 10 %. Selbst diese Berechnung veranlasste niemanden, einen Gebietsaustausch zu beantragen um auch die Stadtkasse zu entlasten.

Meine Angaben zu den Grundstücksflächen sind nicht absolut, da sie aus einer Flurkarte Maßstab 1:2000 berechnet sind.

Jürgen Patzlaff, Pritzerbe   

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Aktualisiert: Freitag, den 08. Mai 2009 um 06:46 Uhr
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